„Know-how now – Lehren und Lernen in der KI-Ära“ lautete das Motto des 6. digatus.care Dialogs am 12.03. in München. KI ist längst keine Zukunftsmusik mehr, sie ist schon heute ein aktiver Teil des Pflege-Alltags und bietet gleichzeitig enormes Entwicklungspotenzial.
In den invitata Räumen kamen Expert:innen aus Praxis, Politik und Technologie zusammen, um genau darüber zu sprechen: Was ist bereits möglich, was kommt noch, und was sollten wir vielleicht besser gestern als morgen angehen?
Den Auftakt machte erneut Bernhard Seidenath (MdL) mit einem politischen Blick auf Bayern und einer klaren Botschaft: Bildung in der Pflege braucht Tempo, Richtung und Mut.
Judith Ebel, Gründerin und Geschäftsführerin von SuperNurse, nahm die Teilnehmenden mit auf den Weg von der klassischen Pflegeschule zur „SuperNurse“. Sie zeigte anhand innovativer und interaktiver Lernformate, dass Lernen nicht nur effektiv und nachhaltig, sondern auch richtig Spaß machen kann.
Florian Owen brachte als digatus.care Technologielotse Struktur in den Tool-Dschungel und machte mit kleinen Star-Trek-Anekdoten deutlich, dass viele digitale Visionen schon lange existieren.
Dann wurde es praktisch und teilweise sogar wortwörtlich greifbar: Petra Dahm, Gründerin von StellDirVor, ließ uns per VR-Brille in den menschlichen Körper eintauchen, inklusive Skelett und einem Herz, das plötzlich ganz nah war.
Fabian Langer, Vice President summ ai, zeigte, wie KI Prozesse schnell, verständlich und standardisiert abbildet und direkt Optimierungsvorschläge liefert.
Dr. med. Rüdiger Schmitz, CEO und Gründer von casuu Care, demonstrierte KI-gestütztes Sprachtraining für internationale Pflegekräfte, spontan virtuell zugeschaltet, und lieferte damit ein Best-Practice-Beispiel für flexible Lernformate. 😉
Ein großes Dankeschön an alle Speaker:innen und Teilnehmenden sowie an Dr. Stefan Arend und Florian Owen für Moderation und Organisation.